Warum Promis wie Scarlett Johansson den "Guppy-Kuss" feiern
Ein freundschaftlicher Kuss auf die Lippen sorgt für Gespräche über Zuneigung und Verbundenheit. Als "Guppy-Kuss" bekannt, wurde diese nicht-sexuelle Geste bei Prominenten wie Scarlett Johansson, Jonathan Bailey und Cat Deeley beobachtet. Experten zufolge zeigen solche Gesten tiefe soziale Bindungen – und keine romantischen Gefühle.
Der Begriff "Guppy-Kuss" beschreibt einen leichten, fast kindlichen Kuss unter Freunden. Kommunikationscoach Judi James erklärt, dass solche Momente in Hollywood häufig vorkommen, wo Stars ihre Zuneigung oft offen zeigen. Kürzlich tauschten Scarlett Johansson und Jonathan Bailey einen solchen Kuss auf dem roten Teppich aus – bei der Premiere von Jurassic World: Rebirth. Bailey verteidigte später ihre Freundschaft und betonte, dass Liebe und Zuneigung viele Formen annehmen können.
Auch Cat Deeley, Moderatorin von This Morning, küsste ihre beste Freundin Charlie Brear zum Geburtstag auf die Lippen. Deeley bezeichnet diese "Mädchenfreundschafts-Küsse" als natürlichen Teil ihrer Rituale, um enge weibliche Freundschaften zu stärken. Unterdessen winkte Johannssons Ehemann Colin Jost Bedenken wegen des Kusses ab und nannte die öffentliche Reaktion "übertrieben".
Wissenschaftler verweisen darauf, dass ähnliches Verhalten auch in der Natur vorkommt: Primaten und andere Tiere nutzen kussähnliche Gesten, um soziale Bindungen zu festigen und ein Gefühl von Sicherheit zu schaffen. Die nicht-sexuelle Natur dieser Küsse entspricht ihrer evolutionären Funktion, Stress abzubauen und Vertrauen zu stärken. Auch andere Prominente wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna wurden bereits dabei beobachtet, wie sie ihre besten Freunde in der Öffentlichkeit küssten.
Der Trend zu platonischen Küssen unter Freunden zeigt eine wachsende Akzeptanz für zärtliche Gesten jenseits der Romantik. Ob auf dem roten Teppich oder in den sozialen Medien – diese Momente spiegeln tiefe Verbindungen wider, nicht Intimität. Sowohl Experten als auch Prominente betonen, dass solche Gesten schlicht eine weitere Art sind, Fürsorge und Loyalität auszudrücken.






