21 March 2026, 16:02

Paris Jackson kämpft um das Erbe ihres Vaters – und gegen die Filmbiografie Michael

Schwarz-weißes Porträt von Andrew Jackson, dem ersten US-Präsidenten, der einen Anzug trägt und ernst schaut, mit Text unten.

Anwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson kämpft um das Erbe ihres Vaters – und gegen die Filmbiografie Michael

Ein jahrelanger Rechtsstreit um das Erbe von Michael Jackson tobt weiter – mit seiner Tochter Paris Jackson im Konflikt mit den Testamentsvollstreckern. Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe wegen finanzieller Fehlverwaltung und mangelnder Transparenz. Gleichzeitig sorgt eine bevorstehende Filmbiografie über den Popstar für zusätzliche Spannungen zwischen den beiden Parteien.

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Der Streit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain begann bereits vor Ende 2025. Sie warf ihnen vor, Ressourcen zu verschwenden, unkluge Investitionen zu tätigen und keine klaren finanziellen Unterlagen vorzulegen. Ende desselben Jahres wies ein Richter zwar Teile ihrer Klage ab, doch sie gab den Fall nicht auf. Noch im März 2026 zeigten Gerichtsakten, dass sie weiterhin die Verwaltung des Erbes durch die beiden anfocht.

Die Biografie Michael, deren Kinostart in Deutschland für den 23. April 2023 geplant ist, hat die Spannungen weiter verschärft. Paris Jackson kritisierte vor allem die Besetzung – insbesondere die Rolle von Miles Teller als Branca. Darüber hinaus äußerte sie grundsätzliche Bedenken gegen das Projekt und warf ihm vor, das Vermächtnis ihres Vaters zu verfälschen. Die Erbenverwaltung wies ihre Vorwürfe jedoch als unbegründet zurück; ein Anwalt bezeichnete ihre Anschuldigungen gar als "unsinnig".

Der Film zeichnet Michael Jacksons Leben von der Entdeckung seines Talents bis zu seinem weltweiten Ruhm nach. Die Hauptrolle übernimmt Jaafar Jackson, der Neffe des Sängers, während Nia Long als Katherine Jackson und Colman Domingo als Joe Jackson zu sehen sind.

Trotz der juristischen Rückschläge bleibt Paris Jackson eine lautstarke Kritikerin – sowohl der Erbenverwaltung als auch des Films. Die Premiere wird wie geplant stattfinden, und die Erbenverwaltung steht weiterhin hinter den künstlerischen Entscheidungen. Eine Einigung im Streit ist indes nicht in Sicht.

Quelle