Selina Grotian kämpft sich zu Olympia 2026 – trotz Rückschlägen und Kritik
Greta SchulzSelina Grotian kämpft sich zu Olympia 2026 – trotz Rückschlägen und Kritik
Mit nur 21 Jahren hat Selina Grotian bereits eine herausfordernde Saison hinter sich. Trotz Schwierigkeiten auf der Loipe und am Schießstand sicherte sich die Biathletin ihren Platz bei den Olympischen Winterspielen 2026. Nun blickt sie optimistisch auf einen Neuanfang in der kommenden Saison.
Grotians Weltcup-Saison 2025/26 endete mit einem 35. Platz. Ihre Leistungen in Antholz reichten zwar nicht für eine direkte Olympiaqualifikation, dennoch schaffte sie den Sprung ins Team.
Im Verlauf der Saison fehlte ihr die gewohnte explosive Geschwindigkeit auf der Strecke. Die Höhenlage setzte ihr stärker zu als in den Vorjahren und beeinträchtigte ihre Ausdauer und Ergebnisse. Besonders das Schießen, ein zentraler Bestandteil des Biathlons, bereitete ihr während der Olympischen Spiele große Probleme.
Abseits der Wettkämpfe hatte Grotian mit Rückschlägen zu kämpfen. Eine COVID-19-Infektion im Sommer 2025 warf ihre Trainingspläne über den Haufen. Zudem kritisierte sie die Medien für eine ihrer Meinung nach ungerechte und harte Darstellung ihrer Leistungen. Auch ihre Teamkollegin Franziska Preuß sah sich ähnlichen Angriffen in den sozialen Medien ausgesetzt, was den Druck zusätzlich erhöhte.
Trotz aller Widrigkeiten bleibt Grotian zuversichtlich. Sie ist überzeugt, in ihrer noch jungen Karriere bereits viel erreicht zu haben, und konzentriert sich nun auf die Erholung, um gestärkt in die nächste Saison zu starten.
Nach einem anstrengenden Jahr wird sich Grotian Zeit zur Regeneration und Neuorientierung nehmen. Die Olympia-Erfahrung, obwohl schwierig, hat ihr klare Ziele für die Zukunft aufgezeigt. Die Fans werden gespannt verfolgen, ob es ihr gelingt, in der kommenden Saison wieder an ihre beste Form anzuknüpfen.






