Simon Maurberger beendet mit 31 Jahren seine Skikarriere nach einem Jahrzehnt im Weltcup
Mila MüllerSimon Maurberger beendet mit 31 Jahren seine Skikarriere nach einem Jahrzehnt im Weltcup
Simon Maurberger beendet mit 31 Jahren seine Karriere im alpinen Skisport
Der italienische Rennläufer, der vor allem für seine Stärken in Slalom und Riesenslalom bekannt war, verlässt nach mehr als einem Jahrzehnt im internationalen Wettkampfsport die Szene.
Maurberger spezialisierte sich auf die technischen Disziplinen und feierte seinen größten Erfolg mit Platz fünf im Slalom beim Weltcup 2020 in Schladming. Insgesamt erreichte er fünf Top-10-Platzierungen bei 114 Weltcup-Starts. Seine letzten Punkte in der Serie holte er im Dezember 2024 beim Riesenslalom in Alta Badia.
Auf der internationalen Bühne gewann er 2019 bei den Weltmeisterschaften in Åre Bronze im Teamwettbewerb. In dieser Saison konzentrierte er sich auf den Europacup, wo er in Diavolezza ein Slalomrennen für sich entschied.
In seiner Abschiedserklärung bedankte sich Maurberger bei seiner Familie, seinen Freunden und Teamkollegen für die jahrelange Unterstützung. Seine Botschaft endete mit einem schlichten Gruß: "Simon out."
Sein Rücktritt reiht sich in eine Welle von Karriereenden aus der Südtiroler Skiszene ein. Seit 2021 haben mindestens acht aktuelle oder ehemalige Rennläufer aus der Region ihren Rückzug bekannt gegeben, darunter Sofia Goggia, Federica Brignone, Nicol Delago und lokale Talente wie Manuel Ploner.
Maurbergers Laufbahn war geprägt von konsequenten Leistungen in den technischen Disziplinen und einer WM-Medaille. Sein Abschied markiert einen weiteren Wandel im Südtiroler Skisport, wo in letzter Zeit zahlreiche Athleten ihre Karriere beendet haben. Die Tradition der Region lebt zwar weiter, doch auf den Startlisten finden sich immer weniger bekannte Namen.