14 March 2026, 12:01

Solarstrom revolutioniert Kühlauflieger: Neue PV-Lösung von Sono und Mitsubishi

Ein gelbes und blaues solarbetriebenes Fahrzeug mit einer Solarzelle oben drauf, vor einem weißen Hintergrund.

Solarstrom revolutioniert Kühlauflieger: Neue PV-Lösung von Sono und Mitsubishi

Sono Solar und Mitsubishi Heavy Industries Thermal Transport Europe (MTTE) präsentieren neues Photovoltaik-System für Kühlauflieger

Sono Solar und Mitsubishi Heavy Industries Thermal Transport Europe (MTTE) haben ein innovatives Photovoltaik-System für gekühlte Sattelauflieger vorgestellt. Die Technologie kombiniert Solarstrom mit elektrischen oder hybriden Kühlaggregaten und zielt darauf ab, Emissionen und Kraftstoffverbrauch zu senken. Transportunternehmen können nun einen voll ausgestatteten Auflieger mit der integrierten Lösung testen.

Die Zusammenarbeit zwischen Sono Solar und MTTE hat ein System hervorgebracht, das MTTEs Kühlaggregat TEF1500 mit Solarmodulen von Sono und einem intelligenten Ladegerät verbindet. Diese Konfiguration gewährleistet eine kontinuierliche Solarstromversorgung für die Kühlung und reduziert so die Abhängigkeit von Diesel. Bjørn Reckhorn, Geschäftsführer von MTTE, bezeichnet elektrisch betriebene Kühlsysteme mit Solarunterstützung als die Zukunft der Branche.

Nachfrage nach saubereren Kühllösungen steigt Der Bedarf an umweltfreundlicheren Transportkühlsystemen wächst – angetrieben durch strengere Vorschriften, steigende Dieselpreise und die Klimaziele Europas. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, plant das Konsortium, die Technologie bis Ende 2026 auf fünf weitere Fahrzeugtypen auszuweiten. Auch kleinere Transporter und andere Nutzfahrzeuge sollen die Lösung bald übernehmen können.

Unternehmen mit gekühlten Fuhrparks können den Prototyp des Sattelaufliegers bereits erproben. Die Testphase bietet erste Einblicke, wie sich solarunterstützte Kühlung im realen Logistikbetrieb bewährt.

Ausbau auf weitere Fahrzeugklassen geplant Das neue solarbetriebene Kühlsystem soll innerhalb der nächsten drei Jahre auf weitere Fahrzeugklassen ausgeweitet werden. Flottenbetreiber erhalten damit Zugang zu einer Technologie, die Emissionen reduziert und gleichzeitig die Kraftstoffeffizienz steigert. Der Schritt steht im Einklang mit Europas Bestrebungen, den Transportsektor nachhaltiger zu gestalten.

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