Timothée Chalamet vor den Oscars: Zwischen Ruhm und "Stop-Timmy"-Kritik
Finn KleinTimothée Chalamet vor den Oscars: Zwischen Ruhm und "Stop-Timmy"-Kritik
Timothée Chalamet wurde nur wenige Tage vor der Verleihung der Academy Awards in West Hollywood gesichtet. Der Schauspieler, lässig gekleidet in einer grauen Windjacke und einer dunkelblauen Baseballkappe, speiste vor der Zeremonie im Restaurant Manpuku. Seine jüngste Nominierung für Marty Supreme hat in diesem Jahr sowohl Lob als auch Kontroversen während der Oscar-Kampagne ausgelöst.
Chalamet ist in diesem Jahr gleich für zwei Oscars nominiert – als Bester Hauptdarsteller und in der Kategorie Bester Film – sowohl als Star als auch als Produzent von Marty Supreme. Damit steigt seine Gesamtzahl der Nominierungen auf sechs, obwohl er bisher noch keinen Preis gewonnen hat. Zu seinen früheren Nominierungen zählen Call Me by Your Name (2018), Beautiful Boy (2019), Little Women (2020) und The French Dispatch (2022).
Mit 28 Jahren schrieb der Schauspieler Geschichte, indem er Marlon Brando als jüngster Darsteller mit drei Nominierungen in der Kategorie Bester Hauptdarsteller überholte. Doch seine aktuelle Kampagne sah sich mit Gegenwind konfrontiert, nachdem jüngste Äußerungen über Ballett und Oper eine wachsende "Stop-Timmy"-Bewegung im Netz befeuert hatten.
Trotz der Kritik gilt Chalamet weiterhin als Favorit in diesem Jahr. Seine Leistung in Marty Supreme wurde viel diskutiert, auch wenn der Film selbst die Zuschauer gespalten hat.
Die Oscars werden nun entscheiden, ob Chalamet endlich seinen ersten Academy Award mit nach Hause nimmt. Mit sechs Nominierungen und bisher keinem Sieg könnte die diesjährige Verleihung einen Wendepunkt in seiner Karriere markieren. Gleichzeitig wird sich zeigen, ob die Kontroversen seine Chancen beeinträchtigt haben.