15 March 2026, 08:01

WM-Quali: Albanien-Fans feiern in Bayern – Polizei greift nach Krawallen ein

Eine Gruppe von Menschen steht auf einer Straße und hält ein pinkes Banner mit der Aufschrift "Kurdische Autonomie Statt Menschenfeindlicher Kriegsindustrie Fight Fascism Capital", mit Verkehrszeichen, Flaggen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

WM-Quali: Albanien-Fans feiern in Bayern – Polizei greift nach Krawallen ein

Nach dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Albanien und Serbien kam es in Bayern zu Jubelfeiern und Auseinandersetzungen. Albanische Fans zogen mit spontanen Autokorsos durch die Straßen und sorgten in mehreren Städten für Verkehrsbehinderungen. Gleichzeitig führte es zu vereinzelten Zwischenfällen mit serbischen Anhängern und Passanten, bei denen die Polizei eingreifen musste.

In München bildeten rund 350 Fahrzeuge einen lärmenden Konvoi durch die Innenstadt. Die Fahrer hupten ununterbrochen, missachteten rote Ampeln und überschritten die Höchstgeschwindigkeit. Der Korso folgte auf frühere Tumulte, als albanische Fans aus einer Bar stürmten, gegnerische Anhänger provozierten und so die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zogen.

Etwa 50 serbische Fans hatten sich vor dem Spiel in einer Münchner Kneipe versammelt. Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er angeblich Beamte beleidigt und sich gegen seine Festnahme gewehrt haben soll.

Die Unruhen beschränkten sich nicht auf München. In Memmingen blockierte ein ähnlicher Autokorso die Straßen, während die Fahrer wiederholt hupten. Weiter südlich, in Rosenheim, griff ein betrunkener Fußgänger einen Motorradfahrer an und stieß ihn zu Boden. Die Polizei meldete keine großangelegten Festnahmen in direktem Zusammenhang mit den Spielfeiern.

Die Vorfälle führten in mehreren bayerischen Städten zu massiven Verkehrsbehinderungen und mindestens einer Festnahme. Die Behörden beobachteten die Lage, gaben jedoch keine Zahlen zu weiteren Festnahmen bekannt. Die Ausschreitungen folgten auf das emotional aufgeladene Qualifikationsspiel zwischen den beiden Nationalmannschaften.

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