Fürths Oberbürgermeister Jung bricht mit SPD-Linie: "Wirtschaft vor Sozialstaat"
Fürths Oberbürgermeister Jung bricht mit SPD-Linie: "Wirtschaft vor Sozialstaat"
Thomas Jung, der dienstälteste Oberbürgermeister einer deutschen Großstadt, hat sich gegen die Politik der eigenen Partei ausgesprochen. Der 61-jährige SPD-Politiker argumentiert, dass ein Ausbau des Sozialstaats dringend notwendige Wirtschaftsreformen verzögern könnte. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Greuther Fürth mit einer wachsenden Finanzkrise kämpft – erstmals übersteigen in diesem Jahr die Sozialausgaben die Einnahmen der Stadt.
Jung übernahm das Amt, nachdem Greuther Fürth durch den Zusammenbruch von Grundig und Quelle massive Arbeitsplatzverluste erlitten hatte. Unter seiner Führung stieg die Zahl der Beschäftigten in der Stadt von 38.000 auf 51.000. Ein zentraler Baustein dieses Aufschwungs war die Umnutzung von 190 Hektar ehemaligem US-Militärgelände, auch wenn die genauen wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Maßnahme weiterhin unklar bleiben.
Nun warnt er, dass die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig sinkendem Renteneintrittsalter eine untragbare Belastung darstelle. Als notwendigen Schritt verweist er auf den Erfolg des früheren Arbeitsministers Franz Müntefering, der das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre anhob. Jung besteht darauf, dass sich die SPD wieder als Partei der Arbeit und nicht nur als Sozialleistungsanbieter positionieren müsse.
Mit Blick auf eine mögliche Wiederwahl plant er, bis zum Alter von 70 Jahren im Amt zu bleiben – sofern seine Gesundheit es zulässt. Seine Kernbotschaft bleibt dabei unverändert: Eine starke Wirtschaft müsse Vorrang vor einem Ausbau sozialer Leistungen haben.
Jungs Kritik macht die innerparteilichen Spannungen der SPD in Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik deutlich. Die finanziellen Probleme Greuther Fürths unterstreichen die Dringlichkeit seiner Reformforderungen. Die Debatte der kommenden Monate wird maßgeblich von seinen Forderungen nach längeren Arbeitsleben und einer Neuausrichtung der Partei geprägt sein.
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