Münchner Start-up Fernride revolutioniert autonome Logistik mit KI und Teleoperation

Ida Lang
Ida Lang
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Ein detaillierter Stadtplan, der die Strecke von München nach Frankfurt hervorhebt, mit Haltestellen, umliegenden Gebieten und Text mit Informationen zur Länge, Entfernung und Sehenswürdigkeiten des Zugs.Ida Lang

Münchner Start-up Fernride revolutioniert autonome Logistik mit KI und Teleoperation

Fernride: Münchner Start-up treibt autonome Logistiklösungen voran

Das in München ansässige Start-up Fernride entwickelt autonome Logistiklösungen, um gefährliche manuelle Tätigkeiten zu ersetzen. Die Technologie des Unternehmens kombiniert KI-gestützte Autonomie mit Fernüberwachung durch Menschen – für mehr Sicherheit und Effizienz. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in ganz Europa plant Fernride bis 2025 die Einführung des ersten voll zertifizierten autonomen Lkw-Systems Europas.

Fernride wurde 2019 gegründet und ging aus Forschungsarbeiten der Technischen Universität München hervor. Die drei Gründer, die sich während ihres Studiums kennenlernten, teilten die Vision, autonomes Fahren mit Teleoperation zu verbinden. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 150 Mitarbeiter und profitiert vom starken Fachkräftereservoir Münchens, von Industriepartnerschaften sowie der Förderung von Deep-Tech-Innovationen.

Die Ground Autonomy Platform von Fernride ermöglicht skalierbare Automatisierung in Branchen wie Bergbau, Logistik und Verteidigung. Das System vereint modulare Hardware mit KI-basierter Autonomie und Fernsteuerung, was eine flexible Einsatzmöglichkeit bietet. Dieser hybride Ansatz sorgt für einen reibungslosen Übergang zur Vollautomatisierung – bei gleichzeitiger Gewährleistung der Sicherheit.

Das Unternehmen hat seine Technologie bereits in der Praxis getestet: 2023 setzten autonome Muldenkipper im Steinbruch Saalgraben in Helmbrechts ein. Ein Jahr später folgten Erprobungen mit Liebherr-Reachstackern im spanischen Hafen Motril. Weitere Projekte umfassen Hub-to-Hub-Logistik für Heidelberg Materials im Zementwerk Geseke sowie laufende Versuche zur Müllabfuhr mit Remondis in Berlin.

In den kommenden zwölf Monaten will Fernride seine ersten Anwendungsfälle ausbauen und in den nächsten fünf Jahren in neue Branchen expandieren. Die größte Herausforderung für das Team besteht darin, sich auf die Bereiche zu konzentrieren, in denen die Technologie den größten Nutzen entfalten kann.

Fernrides Ziel ist es, den führenden europäischen Standard für autonome Logistik zu setzen. Bis 2025 soll das erste voll zertifizierte autonome Lkw-System des Kontinents auf den Markt kommen. Durch die Kombination aus KI, Fernsteuerung und modularer Hardware will das Unternehmen industrielle Abläufe sicherer und effizienter gestalten.

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